Mietwohnungen im Münsterland knapp

Region braucht 49 000 neue Einheiten

-jst- Münster - Im Münsterland klafft eine gewaltige Wohnraumlücke. „Bis zum Jahr 2020 werden in der ­Region bis zu 49 000 neue Mietwohnungen gebraucht“, schlug am Mittwoch der Haupt­geschäftsführer des Baugewerbeverbandes Westfalen, Hermann Schulte-Hiltrop, Alarm. Beim Westfälischen Bautag in Münster ­betonte Schulte-Hiltrop den besonders großen Bedarf an Wohnraum im Zentrum von Münster, wo binnen vier Jahren bis zu 13 000 neue Wohnungen gebraucht würden.

Eine Studie der NRW-Bank habe jedoch auch für den Kreis Steinfurt eine Nachfrage nach 13 000 Wohneinheiten ergeben, ­berichtete der Verband. Im Kreis Warendorf liege der ­Bedarf bei 10 000, im Kreis Borken bei 8000 und im Kreis Coesfeld bei 6000 Wohnungen, hieß es.

„Die Lücke ­entsteht nicht nur durch den Flüchtlings­zustrom“, so Schul­te-Hiltrop. Lediglich bis zu 14 000 neue Wohnungen würden für Flüchtlinge gebraucht. Weitere 35 000 seien von­nöten – vor allem, weil die Zahl der Ein-Personen-Haushalte kräftig zunehme. 

Quelle: Westfälische Nachrichten
Redakteur: jst

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