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Gemeinsame Verantwortung für den Wohnstandort Münster

Vorreiterrolle: Arbeitskreis "Wohnen in Münster" berät seit 15 Jahren Politik und Verwaltung / Interdisziplinäre Zusammenarbeit und aktueller Informationsaustausch

Münster (SMS) Zentrales Ziel des Arbeitskreises "Wohnen in Münster" ist die Sicherung und Stärkung des Wohnstandortes Münster und seiner Quartiere. Dafür wirkt der Arbeitskreis als beratendes Gremium mit bei der Entwicklung und Umsetzung einer nachfragegerechten zukunftssicheren Bauland- und Neubaupolitik, der Schaffung von bezahlbarem, bedarfsgerechtem Wohnraum, dem Aufbau eines nachhaltigen Quartiersmanagements, der Unterstützung der Bestandserneuerung und Infrastrukturentwicklung und einer Verstärkung des stadtweiten Dialogs zum Wohnstandort Münster.

Seit 15 Jahren berät der Arbeitskreis, der jetzt zu seiner 30. Sitzung in der LBS Münster zusammenkam, Politik und Verwaltung, inzwischen insbesondere mit Blick auf die planerischen und wohnungspolitischen Herausforderungen einer wachsenden Stadt. "Es ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der umfassende wie stets aktuelle Informationsaustausch zu wohnungspolitischen Fragestellungen, die den Arbeitskreis auszeichnen", kommentiert Stadtbaurat Robin Denstorff die langjährige Kooperation. "Gerade jetzt, wo der Wohnungsmarkt immens angespannt ist, kommt es auf das Miteinander der Akteure an, um zu innovativen und konstruktiven Lösungen bei der Bereitstellung von erforderlichem neuen Wohnraum zu kommen." Stadtrat Matthias Peck ergänzt, dass die Stadt Münster mit der Sozialgerechten Bodennutzung ein auch bundesweit viel beachtetes Instrument zur gemeinwohlorientierten Wohnraumbeschaffung beschlossen hat, das jetzt anfängt, Wirkung zu zeigen.

Prof. Elke Pahl-Weber, die den Arbeitskreis seit der ersten Sitzung moderiert, attestiert Münster eine Vorreiterrolle: "Münster war 2004 bundesweit die erste Stadt, die sich mit den am Wohnungsmarkt agierenden Akteuren und der Wohnungspolitik an einen Tisch gesetzt und den Einsatz für den Wohnstandort Münster über einen Arbeitskreis organisiert hat. Mit dem 2006 erstmals geschlossenen und 2016 aktualisierten 'Bündnis für Wohnen' haben sich die Akteure gemeinsam für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gut ‚Wohnen‘ positioniert. Damit ist Münster ein Vorzeigebeispiel, denn zwischenzeitlich haben sich bundesweit in den Städten weitere Bündnisse formiert und auch auf der Bundes- und Landesebene wurden Bündnisse für bezahlbares Wohnen und Bauen geschlossen."

Weitere Informationen zum Arbeitskreis "Wohnen in Münster" und zum "Bündnis für Wohnen" sind veröffentlicht unter www.stadt-muenster.de/stadtplanung/arbeitskreis-wohnen

Quelle: Presse- und Informationsamt, Stadt Münster

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