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Mehr Flexibilität für die potentiellen Bauherren

Stellten das neue Konzept für das Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule vor: (v. l.) Baudirektor Peter Pesch sowie Tobias Weber und Jan Gierhake von der Sparkassen-Immobilien GmbH.

Freckenhorst (gl). "Wir haben verstanden, dass das Label Klimaschutz von der Bevölkerung nicht nachgefragt wird", stellte Baudirektor Peter Pesch gleich zu Beginn klar. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung präsentierte er am Dienstagabend gemeinsam mit den Immobilienexperten der Sparkasse Münsterland Ost die geänderten Bedingungen für das Bauen im Bereich der ehemaligen Hauptschule. Lediglich zwei der insgesamt 20 städtischen Grundstücke im neuen Baugebiet zwischen Westkirchener Straße und Am Wörden waren in der ersten Vermarktungsphase verkauft worden. "Ich gebe zu, wir hatten damit gerechnet, dass zu diesem Zeitpunkt alle Grundstücke weg wären", räumte Pesch unumwunden ein. Ein Grund für die Stadt, die weitere Vermarktung des Gebiets, in dem die Erschließungsarbeiten nun abgeschlossen sind, an die Immobilien GmbH der Sparkasse Münsterland Ost weiterzugeben. Deren Mitarbeiter verteilten am Dienstag druckfrische Flyer an die rund 50 Interessenten, die in den Stiftshof Dühlmann gekommen waren. Ein "(Bau- )Platz an der Sonne" wurde darin beworben und die Möglichkeit, sich in Freckenhorst zu verwirklichen. Dafür sind die ziemlich strikten Vorgaben, die mit der Anerkennung des Baugebiets als Klimaschutzsiedlung verknüpft waren, nun gelockert worden. "Wir haben jetzt mehr Flexibilität", versprach der Baudirektor, wies aber gleichzeitig ausdrücklich darauf hin, dass man die Klimaschutzziele nicht aufgeben wolle. "Die Rahmenbedingungen haben sich geändert, aber mit der Energiesparverordnung EnEV 2016 kommen wir den zukunftsweisenden Standards sehr nah", erklärte er. Auch an der Förderung von bauwilligen Familien mit Kindern durch Nachlässe auf den Kaufpreis wolle man weiter festhalten, wenngleich das Gebiet für alle Interessenten offen sei. Was genau in dem neuen Baugebiet möglich sei, lasse sich am besten im persönlichen Gespräch klären, betonte Pesch und wies sowohl auf die Angebote der nun für die Vermarktung zuständigen Immobilien GmbH als auch auf die Bauberatung der Stadt hin. Denn bei aller Flexibilität sei ein Bebauungsplan auch dafür da, Verlässlichkeit für die Menschen zu garantieren, die in einem Gebiet bauen.

Quelle: Die Glocke
Autor: Rita Kleigrewe

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