Aktuelle Informationen
rund um Immobilien

Städtische Grundstücke komplett verkauft

„Alle städtischen Grundstücke im Baugebiet ‚An der Hauptschule’ in Freckenhorst sind verkauft.“ Mit einer guten Nachricht konnte Bürgermeister Axel Linke gestern im Rahmen eines Pressegesprächs aufwarten.

Zunächst lief die Vermarktung schleppend an. Mittlerweile herrscht reger Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule in Freckenhorst und Baukräne sowie Häuser, an denen fleißig gewerkelt wird, bestimmen das Bild. Bild: Kleigrewe

Dabei war dieses ursprünglich als Klimaschutzsiedlung geplante Gebiet lange ein Sorgenkind der Stadt gewesen, denn die Vermarktung lief äußerst schleppend an. Das änderte sich erst, als die Stadt Ende September vergangenen Jahres der Sparkassen Immobilien GmbH den Auftrag erteilte, die 19 verbliebenen Grundstücke an den Markt zu bringen. „Innerhalb von gut sechs Monaten waren alle verkauft – und das zum vorgesehenen Preis von 175 Euro pro Quadratmeter“, bilanzierte Achim Friedrich, Geschäftsführer der Immobilien GmbH, nicht ohne Stolz. „Das zeigt, dass die Nachfrage in Freckenhorst vorhanden war. Lediglich die Kommunikation war das Problem.“

Das sah auch Tobias Weber, der Immobilienspezialist vor Ort, so. Viele Gerüchte hätten sich um die Klimaschutzsiedlung gerankt, erklärte er. So seien viele eigentlich Bauwillige davon ausgegangen, dass keine Autos in die Siedlung einfahren dürften oder dass nur nach streng festgelegten Regeln der Baufibel gebaut werden dürfe. „In persönlichen Gesprächen konnten wir da viele Missverständnisse ausräumen“, so Weber.

Tatsächlich habe es kaum Änderungen an den Festsetzungen für das Baugebiet gegeben, betonte Baudirektor Peter Pesch. Lediglich die Klausel mit der Festlegung auf eine Klimaschutzsiedlung sei herausgenommen worden, was aber nicht viel geändert habe, da die aktuellen Energiestandards ohnehin sehr hoch lägen. „Das Produkt war nicht das Problem, sondern die Vermarktung“, räumte auch Bürgermeister Axel Linke ein. Das liege aber schlicht an der Tatsache, dass der Grundstücksverkauf nicht Kerngeschäft der Verwaltung sei und die Stadt auch keine Ressourcen für diese Aufgabe habe. So sei es zur Zusammenarbeit mit der Sparkasse gekommen, die sehr gut gelaufen sei. Das konnte Sparkassen-Vorstand Peter Scholz nur bestätigen. „Das ist ein schönes Beispiel für regionale Kooperation“, erklärte er. „Wir freuen uns, dass jetzt viele Familien in Freckenhorst ein neues Zuhause gefunden haben.“

Quelle: Die Glocke

Nach oben scrollen