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Erster Spatenstich im Dauerregen

Beginn der Bauarbeiten am „Quartier M 1“ / Erste Baustraße soll 2017 fertig sein

Fröhlich geschippt wurde beim ersten Spatenstich des "Quartiers M 1" in Mecklenbeck von (v.l.) Karsten Koch sowie Rolf Kappel (Quartier M 1 GmbH), Claudia Goldenbeld (Vivawest Wohnen), Oberbürgermeister Markus Lewe, Beatrix Knipping (Markus-Bau) und Marcus Herkenhoff (Beresa). Foto: jans

-Jan Schneider- MÜNSTER-MECKLENBECK - „Es gibt nichts Schlimmeres, als Spatenstiche bei 35 Grad“, witzelte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe am Donnerstagmorgen. Dann griff er zu besagtem Gartengerät und führte bei strömendem Regen und böigem Wind den ersten Spatenstich für das neue Quartier M 1 am Meckmannweg 1 aus. 70 Millionen Euro sollen dort verbaut werden (wir berichteten).

Mit Lewe griffen Karsten Koch und Rolf Kappel, Geschäftsführer der Quartier M 1 GmbH, Beresa-Geschäftsführer Marcus Herkenhoff sowie Claudia Goldenbeld, Geschäftsführerin der Firma Vivawest Wohnen und Beatrix Knipping, Geschäftsführerin der Markus Bau GmbH, zum Spaten.

Lewe nannte in seinem Grußwort das Konzept im neuen Wohnviertel neben 300 Mietwohnungen auch 34 Reihenfamilienhäuser zu errichten „eine gute Ergänzung zum Wohnungsbau“. Er dankte allen Beteiligten und erklärte: „Am Ende profitiert Münster davon.“

Koch verwies auf die Projektgeschichte. Erste Überlegungen zur Nutzung des 42 000 Quadratmeter großen ehemaligen Beresa-Areals habe es vor sechs Jahren gegeben, Dann sei die Idee zur Kooperation mit Partnern entstanden und schließlich wurde 2014 die Quartier M 1 GmbH gegründet. „Das Ergebnis ist wirklich großartig“, so Koch. Eine erste Baustraße solle noch 2017 fertig werden. Der Beginn des Hochbaus ist für 2018 vorgesehen. Beresa-Geschäftsführer Herkenhoff erinnerte an die Zeit, als auf dem Areal noch Autos verkauft wurden. Goldenbeld betonte die Absicht, bezahlbaren Wohnraum schaffen zu wollen und erklärte für ihre Firma: „Wir fühlen uns wohl in Münster.“ Knipping verwies darauf, dass die meisten den neuen Reihenhäuser im neuen Quartier unterkellert seien.

Dann griffen der Oberbürgermeister sowie die Firmenvertreter vor den Nachbarn, Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie Verwaltung zu den Spaten. Und Petrus öffnete alle Schleusen noch ein wenig weiter.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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